
Notizen zwischen den Momenten
Mini-Essays über das Dazwischen
Es gibt Ereignisse, die wir klar benennen können: eine Entscheidung, ein Abschied, ein Neuanfang.
Und dann gibt es die Phasen dazwischen. Die Stunden oder Tage, in denen noch nichts abgeschlossen ist – aber auch nichts mehr ganz so ist wie vorher.
„Notizen zwischen den Momenten“ ist eine fortlaufende Sammlung kurzer Mini-Essays über genau diese Übergänge. Über das Warten zwischen Absenden und Antwort. Über die Zeit zwischen Zweifel und Entschluss. Über Nähe, die sich verändert. Über Pläne, die bröckeln. Über Gedanken, die man tagsüber wegschiebt und die abends wieder auftauchen.
Mich beschäftigen weniger die großen Wendepunkte als die inneren Prozesse davor und danach. Was passiert in uns, wenn wir uns noch nicht sicher sind? Wenn wir reagieren müssen, aber eigentlich noch sortieren? Wenn wir etwas loslassen, ohne sofort Erleichterung zu spüren?
Jede Notiz beginnt mit einer konkreten Alltagssituation und entwickelt daraus eine Reflexion über Selbstwahrnehmung, Unsicherheit, Entwicklung und persönliche Veränderung. Es sind Texte über Zwischenräume – nicht als Metapher, sondern als reale Erfahrung im Alltag.
Diese Reihe ist kein Ratgeber und kein Coaching-Format.
Sie ist ein Versuch, Gedanken sichtbar zu machen, die sonst im Hintergrund bleiben.
Vielleicht, um sie klarer zu verstehen. Vielleicht auch nur, um sie ernst zu nehmen.










